Abschied ist ein schweres Schaf

Hallo zusammen!

Wie die meisten wahrscheinlich schon wissen (der Blogtitel hält es ja sowieso nicht geheim) werde ich dieses Jahr nach Georgien ausreisen. Dieses Jahr? Eigentlich schon übermorgen… 

Mit Brot für die Welt werde ich für ein Jahr einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst absolvieren. Was sich hinter diesem etwas kryptischen Begriff verbirgt lässt sich so erklären. Brot (Ja, irgendwann sagt man nur noch Brot) schickt jedes Jahr etwa dreißig Freiwillige in fünf verschiedene Länder. Kamerun, Costa Rica, Kambodscha, Sambia und eben Georgien. Dort sollen wir die Partnerorganisationen von Brot vor Ort unterstützen, unseren politischen Horizont erweitern und neue Erfahrungen für uns und unser Umfeld sammeln. 
Meine Aufgabe wird es sein, von einem kleinen Dorf aus, Vardisubani, Jugendangebote in den lokalen Gemeindezentren der Umgebung durchzuführen. Das können ganz verschiedene Angebote sein: Von Bastelarbeit, Nachhilfe bis hin zu Planspielen und Kunstprojekten. Eben Jugendarbeit. Natürlich nicht zu vergessen: Filmemachen. Zusammen mit Jugendlichen möchte ich Filme planen, drehen und schneiden. Wie Ihr wisst, mache ich das ja ganz gerne…und direkt am Fuße des Kaukasus ist das bestimmt gar nicht so übel 😉 
Die Partnerorganisation über die das ganze läuft, heißt CSRDG (Centre for Strategic Research and Development). Die Organisation entstand kurz nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und hat sich zum Ziel gesetzt, die ländliche Entwicklung in Georgien zu fördern. Das heißt, dass der Kontakt von Bevölkerung zur Politik verstärkt und eine Basis für selbstorganisierte Initiativen geschaffen werden soll. Lokale Gemeindezentren sollen als Anlaufstelle für die Bevölkerung dienen, damit dort Belange hervorgebracht werden können, und ein Austausch stattfindet.

Warum Georgien?

Warum nicht? Meine Entscheidung hing primär vom Einsatzplatz ab, und nicht vom Land. Kinder gibt es überall, spielbegeisterte Kinder erst recht. Aber georgischen Wein, gibt es den überall? Tatsächlich hat mich das Land und die Kultur neugierig gemacht. Ich freue mich auf die Landschaft, auf neue Kontakte und eben auf das Land. Ich hoffe, durch dieses Jahr, eine neue Sichtweise zu erhalten, Dinge anders zu sehen und mich selbst Herauszufordern.

Wenn Ihr Fragen habt, lass es mich wissen, per Kommentar, Mail oder auch Whatsapp. Ich freu mich drauf. Bis bald und bleibt dabei;)

Euer Johann

3 thoughts on “Abschied ist ein schweres Schaf

  1. Hey Johann.
    Ich wünsche dir ganz viel Spaß und
    lehrreiche Erfahrungen in den Bereichen: Politik, Jugendarbeit und Filmarbeit!
    Ich hoffe du erlebst reichlich schöne Momente und hast eine schöne Zeit!
    Wir sehen uns 😀

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